Liste der Klangmodelle

Die gelisteten Klangmodelle auf dieser Seite sind als Anregungen zu verstehen. Wir bauen Soma's auf Kundenwunsch. Wenn Ihnen ein anderes Klangmodell vorschwebt, fragen Sie uns diesbezüglich bei der Bestellung an.

Falls nicht anders erwähnt, wurden die Namen der Klangmodelle von den offiziellen Bezeichnungen der jeweiligen Tonleitern in der Datenbank des  “Center for Microtonal Music” übernommen. Klicken Sie auf den verlinkten Namen des Klangmodells, um ein Youtube-Video zu öffnen. Vergessen Sie dabei nicht auf HD Qualität umzuschalten und gute Kopfhörer zu benutzen. Viel Spass beim Reinhören! 

 

Die Liste ist aufgeteilt in "Dur" (fröhlich, erhebend, hell) und "Moll" (tragisch, mysteriös, dunkel) Stimmungen.

 

Bitte beachten Sie: die Klangskulptur LYNX ist momentan nur in einem Klangmodell erhältlich  (klicken Sie  diesen link und/oder diesen link für ein Video und einer kurzen Beschreibung).

Dur-Stimmungen

Klangmodelle auf Dur-Basis werden oft mit Fröhlichkeit, Leichtigkeit und Optimismus asoziiert. Wenn sie langsam gespielt werden, können sie jedoch von unschuldig gutmütig in  Sentimentalität und Erhabenheit umschlagen.

 

Ionisch (Dur)

Der Ionische Modus ist der erste Modus der Dur Tonleiter.  Es ist DIE klassische Dur-Tonleiter schlechthin welche man aus tausenden Pop-Songs kennt. Der Halbtonschritt zwischen dem 6. und 7. Ton kann eine interessante Spannung erzeugen in einer ansonsten relativ geradlinigen und einfach zu spielenden Tonleiter. Die aufgebaute Spannung lässt sich auflösen, wenn man spielerisch zurück zur Tonika findet.

 

(E/G) Hari Nata (a.k.a. Equinox): E3/ G3 B3 C4 D4 E4 F#4 G4 B4 (hexatonisch)

Je nach dem welcher Ton als dominante Note bzw. Tonika gespielt wird, kann dieses Klangmodell zwischen Dur und Moll Stimmung wechseln.

G3 als dominante Note :  G Ionisch (ohne 2. Note der Tonleiter)

Basston  als dominante Note:   E Aeolisch (6. Modus der G Dur Tonleiter) aber ohne 4. Note der Tonleiter

 

(E/G) Mamata (a.k.a. Magic Voyage): E3/ G3 B3 D4 E4 F#4 G4 B4 D5 (pentatonisch)

(E/G) Mamata 9: E3/ G3 B3 D4 E4 F#4 G4 B4 D5 E5 (pentatonisch) *Extended Range"

Wie die Hari Nata, lässt sich die Stimmung zwischen Dur und Moll verändern.

G3 als dominante Note: G Ionisch aber ohne den 2. und 4. Ton der Tonleiter.

Basston  als dominante Note: E Aeolisch (6. Modus der G Dur Tonleiter) aber ohne den 4. und 6. Ton der Tonleiter.

 

Lydisch

Der Lydische Modus ist der 4. Modus der Dur Tonleiter. Er hört sich himmlisch und verträumt an. Der Unterschied zur klassischen Dur-Tonleiter ist der um einen Halbtonschritt erhöhte 4. Ton der Tonleiter (der im 5. Ton aufgelöst werden will).  Für Improvisation und Komposition ist  Lydisch ein wunderbarer Ersatz für die "normale" Dur, vor allem wenn die Jenseitigkeit des 4. Ton's ins Spiel eingeflochten werden kann. Lydisch ist äusserst populär in polnischer Folklore und klassischer Musik (z.B. bei Stücken von Frédéric Chopin). 

 

(D/G) Lydian (a.k.a. Sabye): D3/ G3 A3 B3 C#4 D4 E4 F#4 A4 (heptatonisch)

Komplette Lydische Modus der D Dur-Tonleiter. 

G3 als dominante Note:         G Lydisch

Basston als dominante Note:      D Ionisch

 

(E/A) Lydian (a.k.a. E Sabye): E3/ A3 B3 C#4 D#4 E4 F#4 G#4 B4 (heptatonisch)

(E/A) Lydian 9: E3/ A3 B3 C#4 D#4 E4 F#4 G#4 B4 C#5 (heptatonisch) *Extended Range"

Transposition der (D/G) Lydian. Kompletter Lydischer Modus der E Dur-Tonleiter.

A3 als dominante  Note:         A Lydisch

Basston  als dominante Note:      E Ionisch

 

(F/A#) Lydian Hexatonic: F/ A#3 C4 D4 F4 G4 A4 A#4 C5 (hexatonisch; nur auf der Somita)

Diese Somita ist der chromatische Begleiter der (C#/G#) Phrygian. Zusammen lassen sich alle Noten von G#3 bis A#4 spielen (plus C5 and zwei Bassnoten; F3 und C#3).

Vom C4 gespielt, beinhaltet sie auch einen hexatonische Variante des Mixolydischen Modus. Vom zentralen Basston, verwandelt sie sich in eine F Dur Hexatonisch.

 A#3 als dominante Note:        A# Lydisch Hexatonisch (Lydisch ohne die  4. Note des Lydischen Modus)

 C4 als dominante Note:           C4 Mixolydisch Hexatonisch (ohne 3. Note des Mixolydischen Modus)

Basston  als dominante Note:     F Dur Hexatonisch ( ohne 7. Note der Dur-Tonleiter)

 

(E/G) Mruganandana: E3/ G3 A3 B3 C#4 E4 F#4 G4 B4 (hexatonisch) 

Sehr vielseitiges Klangmodell. Der Spieler kann zwischen einer hexatonischen Variation von G Lydisch in einer E Dorisch Pentatonisch wechseln.

G3 als dominante Note:                G Lydisch (ohne 5. Note des Lydischen Modus)

Basston  als dominante Note:    E Dorian Pentatonisch (ohne 2. und 7. Note des Dorischen Modus)

 

Mixolydisch

Der Mixolydische Modus der Dur-Tonleiter verströmt den definierenden Klang westlicher Pop-Rock Musik. Daneben wird Mixolydisch auch oft in Jazz und Afro-Kubanischen Kompositionen gebraucht. Verglichen mit der klassischen Dur-Tonleiter, ist die 7. Note um einen Halbtonschritt herabgesetzt.  Dies führt zu einem melancholischerem und geschmeidigerem Sound. 

 

(F#/B) Mixolydian9 (a.k.a. F# Jibuk): F#3/ B3 C#4 D#4 E4 F# G# A B C# (heptatonisch; 10-Noten) 

Kompletter Mixolydischer Modus der E-Dur Tonleiter.

B3  als  dominante Note:        B Mixolydian 

Basston als dominante Note:    F# Dorian

 

(E/A) Mixolydian (a.k.a. E Jibuk): E3/ A3 B3 C#4 D4 E4 F#4 G4 A4 (heptatonisch)  ***Audio-Qualität des Video's beeinträchtigt***

Kompletter Mixolydischer Modus der D-Dur Tonleiter.

A3 als dominante Note:         A Mixolydisch 

Basston als dominante Note.    E Dorisch 

 

(C#/G#) Desya Khamas 9 (a.k.a. Ysha Savita): C#3/ G#3 C4 C#4 D#4 F4 F#4 G#4 C#5 D#5 (hexatonisch) *Extended Range*

 G#3 als dominante Note.     G# Mixolydisch (ohne 2. Note der Tonleiter)

Basston als dominante Note:     C#  Ionisch (ohne 6. Note der Tonleiter)

 

(D/A) Desya Khamas (a.k.a. D Ysha Savita): D3/ A3 C#4 D4 E4 F#4 G4 A4 D5 (hexatonisch)

(D/A) Desya Khamas 9: D3/ A3 C#4 D4 F#4 G4 A4 D5 E5 (hexatonisch) *Extended Range*

A3 als dominante Note:         A Mixolydisch (ohne 2. Note der Tonleiter)

Basston als dominante Note:      D Ionisch (ohne 6. Note der Tonleiter)

  

(D/G) Mixolydian Hexatonic (a.k.a. Lalabye): D3/ G3 A3 C4 D4 E4 F4 G4 A4 (hexatonisch)

(D/G) Mixolydian Hexatonic 9: D3/ G3 A3 C4 D4 E4 F4 G4 A4 C5 (hexatonisch) *Extended Range*

Dieses Klangmodell wechselt zwischen Dur und Moll-Stimmung, je nachdem welche Note als Tonika gespielt wird.

G3 als dominante Note:         G Mixolydisch (ohne 3. Note der Tonleiter)

Basston als dominante Note:      D Dorisch (ohne 6. Note der Tonleiter)

 

(E/A) Mixolydian Hexatonic (a.k.a. E Lalabye): E3/ A3 B3 D4 E4 F#4 G4 B4 D5 (hexatonisch)

Transposition der (D/G) Mixolydian Hexatonic.

A3 als dominante Note:        A Mixolydisch (ohne 3. Note der Tonleiter)

Bassnote als dominante Note:    E Dorisch (ohne 6. Note der Tonleiter)

 

Harmonisch Dur

Harmonisch Dur Tonleitern können entweder als Dur-Tonleitern mit einem runtergesetzten Halbtonschritt bei der 6. Note oder als Harmonisch Moll Tonleitern mit einem heraufgesetzten Halbtonschritt beim 3. Ton betrachtet werden. Entsprechend sind diese Tonleitern Hybride zwischen mystisch orientalisch und westlich fröhlich. 

 

(C/G) Harmonic Minor Inverse: C3/ G3 G#3 B3 C4 D4 E4 F4 G4 (heptatonisch)

Während der erste Teil der Tonleiter den Spieler in den Orient zieht, hat der zweite Teil einen klassischen Dur-Geschmack. Eine sehr interessante Kombination. Diese sehr tiefe Tonleiter bietet sich an, verschiedene Spielarten auszuprobieren. 5. Modus der Harmonisch Dur Tonleiter.

 G3 als dominante Note:   G Harmonisch Moll Inverse

Basston als dominante Note:  C  Blues Heptatonisch

 

Andere

(D/F#) Heimat: D3/ F#3 G3 A3 D4 E4 F#4 G4 A4 (pentatonisch)

Eine tiefes, sentimentales  Klangmodell mit einer Spur Fröhlichkeit. Die ausgestrahlte Gleichmütigkeit und Erhabenheit von Alpengipfeln beim Sonnenuntergang kommt in den Sinn.

Moll-Stimmungen

Moll-Stimmungen verbreiten einen mysteriösen, tragischen und zuweilen sogar traurigen Sound, welche den Spieler nach Innen ziehen.  

 

Aeolisch (Naturmoll)

Aeolisch ist die meistgespielte Dur-Stimmung überhaupt. Sie wurde und wird ad infinitum verwendet in Pop, Rock, Jazz und klassischer Musik. Die heruntergesetzte 6. und 7. Note ist verantwortlich für einen gewissen Touch der musikalisch an die Renaissance-Ära erinnert. 6. Modus der Dur-Tonleiter.

 

 (A/D) Aeolian: A3 / D4 E4 F4 G4 A4 Bb4 C5 D5 (heptatonisch; nur für Somita)

Kompletter Aeolischer Modus der F Dur Tonleiter.

Played with the D4 as dominant note:          D Aeolisch

Played with the Ding as dominant note:      A Phrygisch

 

(G/A)  Scottish Hexatonic Minor 10: G3/ A3 B3 C4 D4 E4 G4 A4 B4 D5 E5 (hexatonisch) ***Double Extended Range***

Basston  als dominante Note:    G Dur (ohne 7. Note der Tonleiter)

A3 als dominante Note:   A Moll Hexatonisch

 

(G/C) Hokkaido: G3/ C4 D4 D#4 F4 G4 G#4 C5 D5 (hexatonisch; nur für Somita)    

Der grosse Sprung von 4 Halbtönen am oberen Ende der Tonleiter erzeugt einen japanischen Beigeschmack. Benannt durch die Handpanbauer von  Pantheon Steel.

 C4 als dominante Note:         C Aeolisch (ohne 7. Note der Tonleiter)

Basston als dominante Note:     G Phrygisch (ohne 3. Note der Tonleiter)

 

Dorisch

Mit einem erhöhten 6. Ton ist der Dorische Modus ein Stück "heller" als die Aeolische Stimmung. Es fühlt sich hip und gehoben an und wird deshalb oft in Jazz, Funk und Rap-Musik eingesetzt. Aber auch melancholische Stücke lassen sich gut damit komponieren, wie Chris Isaak's  “Wicked Game” trefflich beweist. 2. Modus der Dur-Tonleiter.

 

 (C#/F#) Manavi  (a.k.a. Little Bear): C#3/ F#3 G#3 A3 C#4 D#4 E4 G#4 (hexatonisch)

Dem  grossen 4 Halbtonschritt in der Tonfolge entspringt ein sanftes fernöstliches Bambuswald-Feeling. Eher sentimental und tiefgründig. Meditativ.

F#3 als dominante Note:       F# Dorisch (ohne 4. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      C# Aeolisch (ohne 7. Ton der Tonfolge)

 

(F#/B) Manavi F#3 / B3 C#4 D4 F#4 G#4 A4 B4 C#5 (hexatonisch)    ***Audio und Videoqualität beeinträchtigt***

Transposition der (C#/F#) Manavi.

B3  als dominante Note:       B Dorisch (ohne 4. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      F# Aeolisch (ohne 7. Ton der Tonfolge)

 

(C#/G#) Manohari: C#3 / G#3 B3 C#4 D#4 F4 F#4 G#4 C#5 (hexatonisch) 

(C#/G#) Manohari 9: C#3 / G#3 B3 C#4 D#4 F4 F#4 G#4 C#5 D#5 (hexatonisch) *Extended Range*

Mit diesem Klangmodell hat der Spieler die Möglichkeit von einem groovigen Moll in eine geschmeidige Dur-Stimmung zu wechseln. Die Manohari verführt mit einer eigenen Stimmung.

G#3 als dominante Note:       G# Dorisch (ohne 2. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      C# Mixolydisch (ohne 5. Ton der Tonfolge)

 

(D/A) Manohari 9: D3/ A3 C4 D4 E4 F#4 G4 A4 C5 D5

Transposition der (C#/G#) Manohari

 

Dorisch b9

Der 2. Modus der Melodisch Moll Tonleiter, die Dorisch b9, wird manchmal auch Javanisch genannt. Sie könnte aber auch "Phrygidorisch" heissen, da der erste Teil der Tonleiter dem Phrygischen folgt und der zweite Teil dem Dorischen. Insofern kombiniert dieser Modus die Eigenschaften von "dunklerer" Zigeunermusik des Phrygischen  mit dem jazzigen und spielerischen des Dorischen.

 

(C#/G#) Rasavali: C#3 / G#3 A3 C#4 D#4 F4 F#4 G#4 A3 (hexatonisch) 

Wunderschöne Tonleiter die für melodisches so wie auch für jazzig, improvisierendes Spielen genutzt werden kann.

G#3 als dominante Note:       G# Dorisch b9 (ohne 3. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      C# Aeolisch Dominant  (ohne 7. Ton der Tonfolge)

 

Phrygisch

Phrygisch lässt uns in die Andalusische Folklore (Flamenco) eintauchen. Der spanische Komponist Francisco Tarrega, der "Gitarrenpapst" des 20. Jahrhunderts, hat oft Stücke in Phrygisch geschrieben. Warm und trotzdem mysteriös, machmal spannungsvoll aber auch spielerisch; mit dieser Tonleiter lässt sich ohne wenn und aber die Geschichte des Prinzen von Persien vertonen (im Mittleren Osten ist die Tonleiter ebenfalls sehr bekannt und läuft unter dem Namen Maqam Kurd). Der herabgesetzte 2. Ton verleiht dem Phrygischen eine anmutiges Sehnsuchtsgefühl. Kein Wunder basieren die populärsten Handpan-Klangmodelle auf dieser Tonleiter.  

 

 (C#/G#) Phrygian (a.k.a. C# Annaziska/ Kurd): C#3/ G#3 A3 B3 C#4 D#4 E4 F#4 G#4 (heptatonisch)

Kompletter Phrygischer Modus der E Dur-Tonleiter.

G#3 als dominante Note:       G# Phrygisch

Basston  als dominante Note:      C# Aeolisch/ Moll

 

(D/A) Phrygian (a.k.a. Kurd): D3/ A3 Bb3 C4 D4 E4 F4 G4 A4 (heptatonisch)

(D/A) Phrygian 9  (a.k.a. Kurd9): D3/ A3 Bb3 C4 D4 E4 F4 G4 A4 C5  (heptatonisch) *Extended Range*

Kompletter Phrygischer Modus der F Dur-Tonleiter. 

A3 als dominante Note:       A Phrygisch

Basston  als dominante Note:   D Aeolisch/ Moll

 

(C#/G#) Insen (a.k.a. C# Mystic): C#3/ G#3 A3 C#4 D#4 E4 F#4 G#4 B4 (hexatonisch)

G#3 als dominante Note:       G# Phrygisch (ohne 3. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      C# Aeolisch/ Moll (ohne 7. Ton der Tonfolge)

 

(C#/G#) Phrygian Hexatonic  (a.k.a. C# Amara/ Celtic): C#3/ G#3 B3 C#4 D#4 E4 F#4 G#4 B4 (hexatonisch)

Der "phrygische" , herabgesetzte 2. Ton  ist in diesem Klangmodell nicht enthalten. Deshalb hört es sich etwas weniger "dunkel" und mysteriös and wie die anderen Klangmodelle hier. 

G#3 als dominante Note:       G# Phrygisch Hexatonsich

Basston als dominante Note:      C# Aeolisch (ohne 6. Ton der Tonfolge)

 

(D/A) Phrygian Hexatonic  (a.k.a. D Amara/ Celtic): D3/ A3 C4 D4 E4 F4 G4 A4 C5 (hexatonisch)

(D/A) Phrygian Hexatonic 9  (a.k.a. D Amara9/ Celtic9): D3/ A3 C4 D4 E4 F4 G4 A4 C5 D5 (hexatonisch; 10-Noten) *Extended Range*

Transposition der (C#/G#) Phrygian Hexatonic.

A3 als dominante Note:         A Phrygisch Hexatonisch

Basston als dominante Note:      D Aeolisch/ Moll (ohne 6. Ton der Tonleiter)

 

(E/G) Scottish HexaPhrygian: E3/ G3 A3 B3 C4 D4 E4 G4 B4 (hexatonisch)

Mit diesem Klangmodell hat der Spieler die Möglichkeit  zwischen Dur- und Moll-Stimmung zu wechseln.
Basston  als dominante Note:    E  Phrygisch (ohne 2. Ton der Tonfolge)

G3 als dominante Note:    G Dur/ Ionisch (ohne 7. Ton der Tonfolge)

 

(G/B) Ritsu 9 (a.k.a. Oxalista): G3/ B3 C4 D4 E4 G4 A4 B4 C5 D5 (hexatonisch; 10 Noten) 

(G/B) Ritsu 10: G3/ B3 C4 D4 E4 G4 A4 B4 C5 D5 E5 (hexatonisch; 11 Noten) *Extended Range*

Mit diesem Klangmodell hat der Spieler die Möglichkeit  zwischen Dur- und Moll-Stimmung zu wechseln.

B3 als dominante Note:         B Phrygisch (ohne 4. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      G Dur/ Ionisch (ohne 7. Ton der Tonfolge)

 

(D/A) Suddha Simantini (a.k.a. Integral): D3/ A3 Bb3 C4 D4 E4 F4 A4 (hexatonisch; nur für Somita)

Das klassischste Klangmodell auf der Handpan überhaupt.

A3 als dominante Note:         A Phrygisch (ohne 7. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      D Aeolisch/ Moll (ohne 4. Ton der Tonfolge)

 

(F/C) Suddha Simantini9 (a.k.a. F Integral9): F3/C4 C#4 D#4 F4 G4 G#4 C5 C#5 D#5 (hexatonisch; 10 Noten) 

Die (D/A) Suddha Simantini in höherem Register und 2 zusätzlichen Noten.

C4 als dominante Note:         C Phrygisch (ohne 7. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      F Aeolisch/ Moll (ohne 4. Ton der Tonfolge)

 

Pygmy

Populär geworden durch die Erbauer des Hang aus Bern, wurden die Pygmy-Klangmodelle schnell zu einem Klassiker. Genau genommen sind Pygmy's pentatonische Versionen des Dorischen. Der Name scheint von den ungewöhnlich kleinen Pygmäen aus Zentralafrika zu stammen: die Tonleiter ist "kurz" (pentatonisch) und wurde  in derselben Region oft  in traditionellen Liedern verwendet.  Überaus mysteriös und meditativ.

 

(E/A) Pygmy: E3/ A3 B3 C4 E4 G4 A4 B4 C5 (pentatonisch)   ***Audio Qualität des Video's beeinträchtigt***

 

(F/G) Low Pygmy: F3/ G3 G#3 C4 D#4 F4 G4 G#4 C5 (pentatonisch)

(F/G) Low Pygmy9: F3/ G3 G#3 C4 D#4 F4 G4 G#4 C5 D#5 (pentatonisch) *Extended Range*

In diesem Klangmodell ist der "Ding" nicht die Bassnote sondern die erste Note der Tonleiter. Diese erweiterte Version beinhaltet die Tonleiter über zwei komplette Oktaven.

 

(C#/G#) Janygmy: C#3/ G#3 A3 C#4 E4 F#4 G#4 A4 C#5 (pentatonisch)

(C#/G#) Janygmy9 C#3/ G#3 A3 C#4 E4 F#4 G#4 A4 C#5 E5 (pentatonisch) *Extended Range*

Dieser 2. Modus der Pygmy-Tonleiter hat keinen offiziellen Namen. Sie wurde deshalb nach dem deutschen Handpan-Spieler Janik Ernst benannt, der diese als erster so bei uns in Auftrag gegeben hat. 

 

Harmonisch Moll

Tragisch, exotisch - und abhängig vom Kontext - sanft orientalisch oder mittelalterlich: Harmonisch Moll Tonleitern unterscheiden sich vom Aeolischen nur durch einen heraufgesetzten 7. Ton in der Tonleiter. Beschwört jede Schlange und hypnotisiert jeden Zuhörer.

 

 (D/G) Bhinna Pancama (a.k.a. Saladin): D3/ G3 A3 C4 D4 D#4 F#4 G4 A4 (hexatonisch)   

G3 als dominane Note:         G Harmonisch Moll (ohne 3. Ton der Tonleiter)

Basston als dominante Note:      D Phrygisch Dominant (ohne 6. Ton der Tonleiter)

 

Kaffa

Ähnlich der mitführenden und leicht traurigen dorischen Stimmung, hat der 4. Modus der Harmonisch Moll Tonleiter - Kaffa genannt - einen heraufgesetzten 4. Ton welcher eine Prise himmlisch-träumerischer, "Lydian-esquer" Magie versprüht. 

 

(E/A) Kaffa (a.k.a. Romanian Hijaz oder Saharian): E3/ A3 B3 C4 D#4 E4 F#4 G4 B4 (heptatonisch)

 A3 als dominante Note:         A Kaffa

Basston  als dominante Note:      E Harmonisch Moll

 

(F#/B) Kaffa 9:  F#3/ B3 C#4 D4 F4 F#4 G#4 A4 B4 C#5 (heptatonisch; 10 Noten)

Die (E/A) Kaffa in höherem Register und einer  zusätzlichen Note.

B3 als dominante Note:         B Kaffa

Basston  als dominante Note:      F# Harmonisch Moll

 

(F#/B) Kaffa 9/ (C#3/G#3) Zubhinna/ (C#3/F#3) Bhinna:  (C#3 G#3) F#3/ B3 C#4 D4 F4 F#4 G#4 A4 B4 C#5  *low extension*

Durch das Hinzufügen von zwei Bassnoten (C#3 und G#3) zur (F#/B) Kaffa9, können zwei weitere Tonleitern gespielt werden: Zubhinna (siehe unten) und Bhinna (siehe oben).

 

Phrygisch Dominant

Phrygisch Dominant ist der 5. Modus von Harmonisch Moll. Je nach dem wie man sich der Tonleiter nähert, empfindet man sie als Moll-Stimmung mit einem "hellen" Einschlag oder als Dur-Stimmung mit einer "dunklen" Seite. Sie ist ausgeprägt exotisch-orientalisch und wird oft in Zigeuner-, ägyptischer und arabischer Musik eingesetzt (in letzterem Kulturkreis hat sie den Namen Hijaz). Sie ist die vorherrschende Tonleiter im Flamenco und wird deshalb auch als "spanische Zigeuner" Tonleiter bezeichnet. Vom traurig-mysteriösen Phrygischen ist sie nur einen heraufgesetzten 3. Ton entfernt. 

 

(E/B) Phrygian Dominant: E3/ B3 C4 D#4 E4 F#4 G4 A4 B4 (heptatonisch)

(E/B) Phrygian Dominant 9:  E3/ B3 C4 D#4 E4 F#4 G4 A4 B4 C5 (heptatonisch) ***Extended Range***

Kompletter Phrygisch Dominant Modus der E Harmonisch Moll Tonleiter. 

B3 als dominante Note:         B Phrygisch Dominant

Basston  als dominante Note:      E Harmonisch Moll

 

(D/A) Purna Pancama: D3/ A3 A#3 C#4 D4 E4 F4 A4 (hexatonisch; nur für Somita)

Nur einen Halbtonschritt anders als die klassische "Integral" (Suddha Simantini). Hexatonische Variation der Phrygisch Dominant Tonleiter.

A3 als dominante Note:       A Phrygisch Dominant (ohne 7. Ton der Tonleiter)

Basston als dominante Note:       D Harmonisch Moll (ohne 4. Ton der Tonleiter)

 

Lokrisch #6

Während Lokrisch  der "dunkelste", mysteriöseste und spannungsgeladenste Modus der Dur-Tonleiter ist, kann er in den richtigen Händen sehr kraftvolle und abwechslungsreiche Melodien erzeugen.  Lokrisch ist eine Aeolische Tonleiter mit herabgesetztem 2. und 5. Ton. Wenn man dann noch den 6. Ton um einen Halbton heraufsetzt, gelangt man zum Lokrisch #6 (oder Maqam Tarznauyn in der arabischen Musik). Sie ist der zweite Modus der Harmonisch Moll Tonleiter. Diese Heraufsetzung des 6. Tons erweitert das Klangfarbenspektrum und bietet mehr Möglichkeiten zur Spannungsauflösung als im etwas unschlüssigen Lokrischen Modus.

 

(D/A) Zubhinna: D3/ A3 C4 D4 D#4 F#4 G4 A4 C5 D5 (hexatonisch; 10 Noten)

Eine Handpan welche die volle Aufmerksamkeit des Spielers erfordert, um einen Weg im Labyrinth der harmonischen und dissonanten Intervalle zu finden. Aus der Unterwelt in den Himmel und zurück: in diesem Klangmodell findet sich alles. Eine wunderbare Reise! Benannt nach  Matthias Zuber der dieses Klangmodell als erstes bei uns in Auftrag gegeben hat. 

A3 als dominante Note:           A Lokrisch #6 (ohne 2. Ton der Tonfolge)

Basston  als dominante Note:      D Phrygisch Dominant (ohne 6. Ton der Tonfolge)

 

(C/G) Onoleo: C3/ G3 G#3 C4 E4 F4 G4 G#4 C5 (pentatonisch; 360° Video)

Sehr tiefe, pentatonische Version des Lockrisch #6 Modus der F Harmonisch Moll Tonleiter. Exotisch aber trotzdem zugänglich für fliessendes Spielen. Benannt durch die Handpanbauer von Pantheon Steel.

 

(C/E) Zilaf/ (C/G) Onoleo:  (E3 F3) C3 / G3 G#3 C4 E4 F4 G4 G#4 C5 (pentatonisch; 360° Video*low extension*

Durch die beiden Bassnoten (E3 und F3) auf der Unterschale verwandelt sich die wunderschöne Onoleo in eine (C/E) Zilaf. Die Zilaf ist eine pentationische Variation des Phrygisch Dominant Modus der F Harmonisch Moll Tonleiter.